Gründungsfahne hintenGründungsfahne vorneAlle Fahnen des Gesangverein "Jugendmut" 1876 Geilshausen e.V.Fahne zum 125 jährigen JubiläumFahne zum 100 jährigen Jubiläum

Chorproben

Celebration

Mo: 19:00 im DGH Geilshausen

Kinderchor

- entfällt -

Geschichte Geilshausens

Geilshausen liegt im Gebiet am Oberlauf der Lumda in der "Rabenau". Dieses Gebiet wird bereits im 13. Jahrhundert urkundlich als zugehörig zur "Cent Luntorf" erwähnt. Im 14. Jahrhundert unterstand die Rabenau den Herren von Nordeck, den Lehnsträgern der Grafen von Gleiberg-Mehrenberg.

In diesem Jahrhundert gehörten zum Nordecker Gebiet die noch bestehenden Dörfer Londorf, Allendorf, Kesselbach, Climbach, Allertshausen, Odenhausen, Geilshausen, Rüddingshausen und Weitershain. Ferner zählten noch einige untergegangene Dörfer hinzu wie z.B. Antreff in der Nähe Geilshausens.

Die Bedeutung des Namens ist nicht klar erfasst, es stehen die Versionen Gailo (Wohnsitz des Gailo) oder von Gau in der Diskussion. Geilshausen wurde zwischen dem 5. und 8. Jahrundert gegründet. Einige Stellen der Gemarkung stammen bereits aus der Stein- und Bronzezeit.

Durch seine Lage im Südosten des Territoriums der Rabenau war Geilshausen nicht nur für den Schutz des Gebietes zuständig, sondern lag auch an zwei Handelsstraßen, zur Ihr zählten die Alt-Gießener Straße.

Um das Gebiet schützen zu können wurde im 14. Jahrhundert ein Wehrturm erbaut, der heute als Kirchturm dient. Neben der Aufklärung konnten in den 4 Stockwerken auch die gesamte Bevölkerung aufgenommen und beschützt werden. Die jetzige angebaute Kirche wurde wohl nach dem 30 Jährigen Krieg gebaut und ist die zweite Kirche, die an den Turm gebaut wurde.

Dunkle Ereignisse der Geschichte trafen Geilshausen in den Karwochen der Jahre 1761,  durch französische Grenadiere, im Volksmund Blechkappen genannt, und im Jahre 1945 durch amerikanische Truppen, die die Bevölkerung dezimierten und die Gebäude in Mitleidenschaft zogen.

Nach der Geldentwertung im Juni 1948 besserte sich sprunghaft auch die wirtschaftliche Lage, so dass die Planung für den Neubau der Schule in die Wege geleitet und im Juli 1954 durch den damaligen Landrat von Schwerin eingeweiht wurde. Weitere Baumaßnahmen waren das Feuerwehrgerätehaus und der Neubau der Kirche, die auf den Fundamenten der alten Kirche erbaut wurde. Im Jahr 1957 empfing die Kirche die Kirchweihe und es wurde eine Gedenkstätte der Gefallenen und Vermissten beider Kriege erbaut.

Durch das Freiwerden des alten Schulgebäudes auf Grund einer Schulreform entstand durch Um- und Ausbaumaßnahmen das Dorfgemeinschaftshaus "Geilshausens Gut' Stubb" eingeweiht.

Die Gemeinde Geilshausen musste in den folgenden Jahren wegen einer Gebietsreform die Selbständigkeit aufgeben und wurde mit weiteren 5 Gemeinden zur Großgemeinde "Rabenau" zusammengeschlossen. In dieser Zeit wurde auch der Ortsbeirat gegründet um die Belange des Dorfes vertreten zu können.

1979 wurde durch die Ortsvereine die Grillhütte an einer idyllischen Stelle errichtet. Seit 1997 wird alljährlich um die Nikolauskirche in Geilshausen um den 6. Dezemeber der Weihnachtsmarkt veranstaltet.

Termine

- 25.07.2016 -

letzte Singstunde, um 19:00 Uhr an der Gesangvereinseiche